BlogAllgemeinEventsEin Besuch auf der Jax in Mainz

Ein Besuch auf der Jax in Mainz

Letzte Woche war es nun endlich so weit: die frisch renovierte Rheingoldhalle in Mainz öffnete Ihre Pforten für die Besucher der Jax.

Die Jax – ein Akronym für Java, Apache und XML – ist eine der größten Informationsveranstaltungen für Java, Architektur und Software-Innovation in Deutschland.

Für mich war das gleich doppelter Anlass zur Freude: nach den Corona-Jahren konnte ich nun endlich mal wieder auf eine große Fachkonferenz vor Ort und mit Live-Publikum gehen und das auch noch in meiner Heimatstadt Mainz. So schwang ich mich morgens aufs Fahrrad, fuhr einen Kilometer Rhein aufwärts und schon war ich da.

Und die neue Rheingoldhalle kann sich sehen lassen. Vor allem der große Saal hinterlässt Eindruck, aber auch die kleinen Säle konnten sich sehen lassen: Sie waren umfänglich ausgestattet und konnten dank mobiler Wände schnell vergrößert bzw. verkleinert werden, sodass sie sich für Veranstaltungen entsprechend anpassen lassen. Trotz der Größe und vieler Räumlichkeiten, fand ich mich dank der übersichtlichen Beschilderung gut zurecht.

Im Zentrum stand jedoch natürlich die Veranstaltung selbst, die einiges aufgefahren und zu bieten hatte: Über 120 Speaker in 150 Workshops, Keynotes und Session versprachen spannende 5 Tage.

Viele der Vorträge und Themen waren spannend und anregend. Wie zu erwarten, waren aber nicht alle Vorträge gleich ergiebig. Während einzelne zu „high level“ blieben, gingen andere in zu spezielle Nischen. Ich habe hier nun eine kleine Auswahl getroffen, die ich besonders beeindruckend und bereichernd fand:

  1. Die Vorträge von Sebastian Daschner:
    sehr gut strukturiert, deutliche (Aus-)Sprache, spannende Denkanstöße. Vor allem aber vermittelt er das Gefühl mit absoluter Leidenschaft Software-Entwickler zu sein.
    Einerseits hat es Spaß gemacht ihm zuzuhören und andererseits war ich direkt motiviert, das ein oder andere auszuprobieren. Der wohl wichtigste Tipp, den ich von ihm mitnehme: sich möglichst wenig von seinem Fokus ablenken zu lassen. 😉
  2. Die Vorträge zu Quarkus und Spring Boot 3:
    Im Projekt arbeiten wir aktuell mit Spring Boot 2. Obwohl wir merken, dass wir in der Cloud ab und zu an Grenzen geraten, hatten wir bisher wenig Zeit, uns mit dem Thema „native executables“ auseinanderzusetzen. Die Vorträge vermittelten einen guten ersten Einblick und machen Lust auf mehr.
  3. Der Vortrag „Hands-off Dependency Management“ von den beiden Jungs von der REWE Digital:
    Den Vortrag fand ich besonders spannend, da die beiden mit ihrem Team das geschafft haben, an dem wir uns in meinem aktuellen Projekt noch regelmäßig die Zähne ausbeißen: das Dependency Management übersichtlich gestalten und den Release-Prozess auf wenige manuelle Schritte zu vereinfachen. Aus dem Vortrag habe ich mir einige Denkanstöße mitgenommen, die ich zeitnah selbst im Projekt ausprobieren möchte.

Insgesamt ziehe ich für mich aber ein sehr gelungenes Fazit. Die Jax bietet ein sehr breites Angebot, das kaum Wünsche offen lässt. Passend zur Branche war man über eine App immer bestens informiert, welcher Vortrag wann und wo lief. Außerdem hatte man über die Konferenzplattform von entwickler.de zusätzlich die Möglichkeit einen Vortrag, der zeitgleich zu einem anderen lief, asynchron zu Hause nachzuhören.

Ich versuche den Input und die für mich wichtigsten Erkenntnisse nun direkt einmal umzusetzen und freue mich schon auf die nächste Jax in 2024.

Patrick



Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert